Plasticseurope startete eine Inititative, um Polystyrol (PS) werkstofflich zu recyceln. Dieser Kunststoff kommt häufig in Coffee-to-go-Bechern zum Einsatz. (Bildquelle: Babimu/Fotolia.com)

Plasticseurope startete eine Inititative, um Polystyrol (PS) werkstofflich zu recyceln. Dieser Kunststoff kommt häufig in Coffee-to-go-Bechern zum Einsatz – etwa für den Deckel. (Bildquelle: Babimu/Fotolia.com)

Der Fokus liegt klar auf dem werkstofflichen Recycling. Daher soll die Initiative von Plasticseurope, Brüssel, Belgien, den gesammelten Post-Consumer-Abfall aus Polystyrol (PS) zum Ausgangsstoff recyceln – also mit denselben Eigenschaften wie fabrikneues PS. Neue Technologien sollen es ermöglichen, den Abfall in den Herstellungsprozess, von neuen Kaffeebecher-Deckeln beispielsweise, zu integrieren. Auf diese Weise soll das recycelte PS erneut in Lebensmittel-Anwendungen zum Einsatz kommen.

Norbert Niessner, Vorsitzender der Arbeitsgruppe, die sich mit dem werkstofflichen Recycling beschäftigt, ist sich sicher, dass es die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette innerhalb der Arbeitsgruppe ermöglicht, effiziente und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Karl-H. Foerster, Geschäftsführer von Plasticseurope, ergänzt, dass diese Initiative ein Weg sei, um Ressourcen zu schonen und zu verhindern, dass Kunststoff auf Mülldeponien landet.

(dl)