Bereits Ende April gab Yaskawa bekannt, dass es die seine Europazentrale in Allershausen erweitert (Bild). Neben dem Standort in Slowenien baut der Roboterhersteller jetzt auch die in Frankreich und Schweden aus (Bildquelle: Yaskawa)

Bereits Ende April gab Yaskawa bekannt, dass es die seine Europazentrale in Allershausen erweitert (Bild). Neben dem Standort in Slowenien baut der Roboterhersteller jetzt auch die in Frankreich und Schweden aus (Bildquelle: Yaskawa)

In Nantes, Frankreich, entsteht ein neues Gebäude mit einer Fläche von 6.700 m2. Dort werden die Produktbereiche „Drives, Motion und Control“ sowie Robotics für den französischen Markt unter einem Dach zusammengeführt. „Mit einer Erhöhung der Fläche um mehr als 50 Prozent sind wir gut für die Zukunft aufgestellt und können unsere Kunden noch besser und effizienter bedienen“, so Xavier Lucas, Präsident Yaskawa Frankreich.

Über das Bauprojekt in Frankreich hinaus wird in Torsås, Schweden, das bestehende Verwaltungsgebäude umgebaut. Zudem entstehen eine neue Fabrikhalle mit 2.600 m2 sowie neue Büroarbeitsplätze mit einer Fläche von 300 m2. Die Fertigstellung der neuen Gebäude ist für Ende 2018 geplant.

In Schweden – und auch in Slowenien – baut Yaskawa Positionierer, Fahrbahnen, Vorrichtungen sowie standardisierte Schweißzellen für ganz Europa und Afrika. Darüber hinaus fertigt das Unternehmen in Schweden patentierte Greifer-Technologie für die gesamteuropäische Getränkeindustrie. Ebenfalls in Schweden entwickelt und fertigt Yaskawa Robotersysteme für die automatische Reparatur von Holzpaletten.


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Europastrategie wird fortgesetzt

Diese Investitionen sind Teil der Europa-Initiative des Konzerns, wie sie Ende letztes Jahres von Hiroshi Ogasawara, President und CEO von Yaskawa Electric, sowie von Manfred Stern, Corporate Vice President Yaskawa Electric und CEO der Yaskawa Europe, auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorgestellt wurde. Neben dem Ausbau der Infrastruktur beinhaltet die Strategie auch die Stärkung des Entwicklungs- und Applikations-Engineering sowie Akquisitionen, um die Konzernbereiche Energy und Marine zu stärken.

Bereits vor wenigen Monaten gab das Unternehmen bekannt, dass es in Slowenien ein neues europäisches Robotik-Entwicklungszentrum und eine neue Roboterproduktion aufbaut. Außerdem erweitert Yasakwa derzeit das Headquarter der Roboter-Division in Allershausen bei München um 5.000 m2 Nutzfläche.