In der bulgarischen Hauptstadt Sofia hat Inotech den Grundstein für ein neues Oberflächenzentrum gelegt. (Bildquelle: Podoboq/Wikimedia)

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia hat Inotech den Grundstein für ein neues Oberflächenzentrum gelegt. (Bildquelle: Podoboq/Wikimedia)

Die Gruppe entwickelt und fertigt an ihren Standorten in Nabburg, Tschechien und Bulgarien Kunststoffkomponenten und Systemlösungen. Bereits 2015 schaffte Inotech durch die Mehrheitsbeteiligung am Tochterunternehmen Popp Eood eine Basis für ihre Präsenz in Bulgarien und damit in Süd-Ost-Europa. Popp beschäftigt sich im Kern mit der Fertigung von Spritzgussteilen sowie der Baugruppenmontage.

Der Süd-Ost-Europa-Markt wird für die Inotech-Gruppe als Wirtschaftsstandort immer bedeutender, da zunehmend Kunden ihre Produktionen dorthin verlagern. Das entstehende Oberflächenzentrum soll es ermöglichen, von dort aus mit attraktiven Lieferzeiten, optimierten Herstellkosten und hohen Qualitätsstandards auf Kundenwünsche einzugehen. Mit dem Neubau auf einer Fläche von 1.500 m2 schafft die Gruppe größere Fertigungskapazitäten sowie mehr Flexibilität im wichtigen Bereich der Oberflächenveredelung. Die Bautätigkeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Die Inbetriebnahme der ersten Lackieranlage sowie Bedruckungsautomaten ist spätestens für das 1. Quartal 2018 geplant.

Investitionsprojekt auch in Tschechien

Gleichzeitig mit dem Neubau in Bulgarien hat Inotech ein weiteres Millionenprojekt gestartet: Die Gruppe investiert am Standort in Tachov, Tschechien, in eine neue 3-Kabinen-Beschichtungsanlage. Mit dieser Anlage können gemäß der Mitteilung Hochglanz- und Chrom-Effekt-Lacke der neuesten Generation verarbeitet werden. „Mit unserem neuen Oberflächenzentrum in Bulgarien sowie der 3- Schicht-Beschichtungsanlage in Tschechien ist die Inotech Group für die Zukunft sehr gut aufgestellt, um ihre Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit zu erhalten und sogar noch zu steigern. Unsere Ausweitung der Süd-Ost-Aktivitäten ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass wir an unseren Hauptstandorten in Deutschland und Tschechien kaum mehr qualifiziertes Fachpersonal akquirieren können.“, so Firmengründer und Inhaber Josef Gleixner.