Der Umsatz von Wittmann Battenfeld wuchs im Geschäftsjahr 2016 um 5 Prozent. Damit erfüllt der Hersteller von Spritzgießmaschinen, Robotern und Periepheriegeräten seine selbst gesteckten Ziele. (Bildquelle: Wittmann Battenfeld)

Der Umsatz von Wittmann Battenfeld wuchs im Geschäftsjahr 2016 um 5 Prozent. Damit erfüllt der Hersteller von Spritzgießmaschinen, Robotern und Periepheriegeräten seine selbst gesteckten Ziele. (Bildquelle: Wittmann Battenfeld)

Die Wittmann-Gruppe, Kottingbrunn, Österreich, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 377 Mio. EUR und erreichte damit ihr Ziel für das vergangene Jahr. Diese Steigerung von 5 Prozent gegenüber 2015 ist laut Michael Wittmann, Geschäftsführer von Wittmann Kunststoffgeräte, Wien, Österreich, nach dem Wachstumsrekord von 19 Prozent im Geschäftsjahr 2015 mehr als zufriedenstellend.

„Ein Wachstum in der Größenordnung von fast 20 Prozent ist natürlich eine Ausnahme und nicht jedes Jahr möglich. Wir sind stolz darauf, dass wir auf dieses beeindruckende Wachstum in 2016 noch einmal 5 Prozent drauf setzen konnten“, kommentiert Wittmann. Auch der Mitarbeiterstand der Gruppe ist weiter gewachsen und beläuft sich weltweit auf 2.165 Personen. Mit einem außergewöhnlich guten Auftragseingang in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 und Anfang 2017 sind die Auftragsbücher bis in den Herbst dieses Jahres hinaus voll.

Investitionen in Maschinen und Infrastruktur begleiten das Wachstum

Um die Aufträge innerhalb vernünftiger Lieferfristen bearbeiten zu können und auch weiteres Wachstum zu ermöglichen, investiert das Unternehmen in den Maschinenpark und die Infrastruktur. So baute Wittmann Battenfeld in Kottingbrunn außer dem neuen Technikum mehrere Bearbeitungszentren sowie und baute die mechanische Fertigung, das Blechwerk, Lager und den Testbereich der Entwicklung an teils mehreren Stellen um. Für dieses Jahr ist eine Erweiterung der Produktion um eine Fläche von fast 2.200 m² geplant.

Werkserweiterungen für Roboter- und Peripheriegeräte-Produktion

Ein Beleg für den Bedarf nach Wittmann-Automatisierungssystemen und Robotern ist die aktuell noch laufende Erweiterung der Produktionsfläche für Roboter in Wien. Damit steigt die Produktionskapazität in den vier Robot-Produktionsstandorten auf 4.800 Stück pro Jahr. Des Weiteren investierte das Unternehmen in den letzten zwölf Monaten  in zusätzliche hochmoderne Bearbeitungszentren in der Robotabteilung. Auch diese tragen in den nächsten Monaten zu einer höheren Kapazität bei. Sobald diese Bautätigkeit beendet ist, beginnt die Erweiterung des erst im Oktober 2015 bezogenen Produktionsstandortes Wolkersdorf, wo Peripheriegeräte für die Bereiche Trocknen, Fördern und Dosieren entstehen. Mit dem geplanten Zubau von 2.600 m² wächst die Produktionsfläche für diesen Bereich auf 9.300 m².

Auch die weltweiten Vertriebsaktivitäten wurden 2016 weiter verstärkt. Im September gründete das Unternehmen aufgrund der guten Entwicklung der Geschäftstätigkeit in der Slowakei eine eigene Niederlassung in Trenčin, Slowakei. Des Weiteren hat sich die Wittmann-Gruppe aufgrund der positiven Entwicklung des koreanischen Marktes entschlossen, ihre bisherige Vertretung in Korea zu übernehmen und in das eigene Vertriebs- und Servicenetz zu integrieren. Dies wurde im November des Vorjahres abgeschlossen.

Mehr als 400 Mio. EUR Umsatz angepeilt

Wittmann ist optimistisch für das Wachstum in diesem Jahr: „2017 ist für uns sehr gut angelaufen und wir werden in diesem Jahr mit ziemlicher Sicherheit die 400 Mio. EUR Umsatzmarke überspringen. Mit einer Vielzahl an Herausforderungen und Aufgaben blicken wir einem spannenden Jahr entgegen“, sagt der Geschäftsführer.