Die Software importiert Bauteile und Halterung direkt aus den CAD-Entwürfen. (Bildquelle: LPKF)

Die Software importiert Bauteile und Halterung direkt aus den CAD-Entwürfen. (Bildquelle: LPKF)

Aufgrund des kalibrierten Arbeitsbereichs lassen sich diese Daten direkt an alle LPKF-Systeme mit Soft-SPS übertragen – und damit ist die Projekteinrichtung bereits abgeschlossen. Eine weitere Einrichtung am Schweißsystem ist nicht erforderlich, denn die erzeugten Prozessparameter lassen sich ohne weitere Modifikation an Lasersystemen mit kalibriertem Arbeitsbereich abarbeiten. Weiter haben die Fürther eine Lösung für Schweißmaschinen im Programm. Die Software Weldpro Light übernimmt die Prozessdaten aus der CAM-Software und nach einer einmaligen Maschinenkalibrierung gelingt die Prozessdatenübertragung problemlos. Ebenfalls neu ist das System InlineWeld 6200. Dieses System wird in anwendereigene Produktionslinien integriert. Es verfügt über eine Profinet-Schnittstelle und wird vollständig über das vorhandene MES angesteuert. Ganz neu ist auch die Version mit einem Feinfokus-Laser. Diese Ausführung ist für besonders feine und präzise Schweißungen vorgesehen und kann für Schweißnähte mit einer Breite zwischen 0,7 mm und 2,5 mm eingesetzt werden. Zu den Qualitätsansprüchen der Medizintechnik passt zudem das TMG 3. Dieses Transmissionsmessgerät ermittelt Absorptionswerte von Bauteilen als Stand-alone- oder Integrationslösung in der Wellenlänge des Schweißlasers. Die Messgeräte erfüllen die Maßgaben der DIN 9001 für die lückenlose Produktüberwachung im Herstellungsprozess.