Die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau lagen im März 2017 um real 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. (Quelle: VDMA)

Die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau lagen im März 2017 um real 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. (Quelle: VDMA)

„Im Vorjahr hatten Großaufträge den Märzergebnissen einen ungewöhnlich kräftigen Schub verpasst. Das war in diesem Jahr nicht reproduzierbar“, erläutert Wiechers vom VDMA. Erfreulich für die Maschinenbauindustrie: Die Bestellungen aus dem Inland legten im Berichtsmonat um 10 Prozent zum Vorjahr zu. Die Aufträge aus den Euro-Partnerländern wuchsen sogar um 19 Prozent. „Die eigentliche Überraschung ist aber, dass der hohe Bestelleingang des vergangenen Jahres aus den Nicht-Euro-Ländern lediglich um 16 Prozent verfehlt wurde“, erklärt Wiechers.

Für das 1. Quartal 2017 steht ein Plus von real 1 Prozent in den Auftragsbüchern. Die Inlandsbestellungen verzeichneten ein Plus von 4 Prozent, die Auslandsbestellungen lagen auf Vorjahresniveau. „Das passt im Augenblick gut zu unserer Prognose einer Produktionssteigerung im Maschinenbau von real 1 Prozent in diesem Jahr“, resümiert Wiechers.

Entgegen dem ersten Quartal schloss das Jahr 2016 mit einem dicken Minus: Im Dezember 2016 sank der Auftragseingang des Maschinenbaus um 15 Prozent. Auch der Umsatz gab im Gesamtjahr 2016 leicht nach. Währungseffekte waren dafür verantwortlich. Ohne diese wäre ein knappes Plus herausgekommen.

Der Werkzeugmaschinenbau legte ebenfalls ein starkes erstes Quartal vor: Der Auftragseingang stieg um 6 Prozent. Auch hier war das EU-Ausland der Hauptantrieb.