Vision-System (Bildquelle: Beck Automation)

Vision-System (Bildquelle: Beck Automation)

Herz des Vision-Systems ist der IMLWatcher. Er wurde speziell für die Qualitätskontrolle des In-Mould-Labeling-Prozesses entwickelt. Er prüft unterschiedliche Objekte, wie Becher, Deckel und Eimer und alle gängigen Labeltypen inklusive Banderolen- und Bodenlabel. Das System fügt sich nahtlos in die Produktionslinie ein und unterstützt auch schnellste Zykluszeiten der IML-Hochleistungsproduktion. Mögliche Prüfkriterien sind: Anwesenheit des Labels, Identität des Labels, Sitz des Labels, Hinterspritzungen, Durchschüsse, Falten- und Blasenbildung, Kontamination, Druckfehler auf Label, Versatz des Druckbilds und Fehler am Etikettenstoß. Die Prüfleistung des Systems ergibt sich aus Genauigkeit und Geschwindigkeit der Inspektion. Die Prüfgenauigkeit liegt dabei bei 0,1 mm (bei Etiketten der Größe 50×50 mm). Bildabstände bis hinab zu 20 Millisekunden sind die maximale Prüfgeschwindigkeit. Oft ist zu Beginn eines Projektes noch nicht genau klar, welche Fehler am Ende effektiv geprüft werden müssen. Der häufigste Grund ist einfach: Die später zu prüfende Verpackung wird heute noch gar nicht produziert. Diese Herausforderung setzt in Bezug auf die Flexibilität hohe Anforderungen an das Vision-System. Mit dem IMLWatcher wurde nun ein System geschaffen, welches genau bei der Flexibilität entscheidende Vorteile bietet. Aufgrund flexibler Programmierung von Algorithmen kann das System für fast jede Prüfaufgabe, jedes relevante Kriterium und abgestimmt auf Dynamik sowie die Objekte der Inspektion eingesetzt werden.