Langlebigere Bauteile für eine bessere Ökobilanz (Bildquelle: LZH)

Langlebigere Bauteile für eine bessere Ökobilanz (Bildquelle: LZH)

Die Herausforderung beim Laserschäften ist die präzise und rückstandslose Entfernung der beschädigten Faserlagen. Erschwert wird dies durch die variierende Dicke der Verbundschichten. Abhilfe schafft ein optisches System, das die Faserorientierung des freigelegten Materials erkennt. Als Grundlage dient eine Systemtechnik des Aachener Unternehmens, die bereits bei der Herstellung trockener Faserhalbzeuge zum Einsatz kommt. Nun werden diese Faserorientierungsmessgeräte weiterentwickelt, um auch variierende Schichtdicken in Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen mit einer Kunststoffmatrix detektieren zu können. In Kombination mit dem scannerbasierten Laserschäftprozess des LZH ermöglicht das Faserorientierungsmessgerät eine höhere geometrische Auflösung als bei mechanischen Abtragverfahren.