Der Umsatz von Milacron, Batavia, USA, lag im ersten Quartal 2017 um 2,9 Prozent höher als im Vorjahresquartal und erreichte damit 285,4 Mio. US-Dollar (rund 255,3 Mio. EUR). Dabei schmälerten Währungseffekte das Wachstum. Ohne jene läge der Umsatzanstieg bei 4,3 Prozent. Der Gewinn (bereingte EBITDA) stieg im gleichen Zeitraum um 6,2 Prozent auf 50 Mio. US-Dollar (rund 44,8 Mio. EUR).

Tom Goeke, Chief Executive Officer (CEO) von Milacron, freut sich daher über das starke erste Quartal 2017. Vor allem die gestiegene Nachfrage in Nordamerika und Asien haben seiner Ansicht nach dazu beigetragen. Er geht zudem davon aus, dass dass sich die beiden Regionen auch im weiteren Jahresverlauf positiv entwickeln. Auch die Investitionen in die Service-Organisation sollen das Wachstum im Jahr 2017 stützen. Zum Beispiel setzt Milacron in den Beneluxstaaten auf den Direktverkauf.

Bruce Chalmers, Chief Financial Officer (CFO) von Milacron, fügt hinzu, dass der Hauptanteil des Gewinnzuwachses auf den Verkauf von Verbrauchsmaterialen entfällt.

Vorhaben für 2017: Milacron will wieder wachsen

Für das laufende Jahr insgesamt rechnet Milacron mit einem Umsatzzuwachs zwischen 0 und 2 Prozent. Dieser Zuwachs entspricht dem angenommenen Marktwachstum. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 219 und 225  Mio. US-Dollar liegen. Angesichts des Vorjahreswertes von 212,8 Mio. US-Dollar würde der Gewinn um 2,9 bis 5,7 Prozent steigen. Das wäre eine erhebliche Steigerung im Vergleich zu den Jahren 2015/216, als der Gewinn noch um 0,3 Prozent sank, der Umsatz sogar um 1,1 Prozent.

(dl)


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