Ein Grund zu feiern für die beiden Chemieunternehmen: Die EU-Kommission genehmigt den Zusammenschluss von Dupont und Dow Chemical. (Bildquelle: Maridav – Fotolia.com)

Ein Grund zu feiern für die beiden Chemieunternehmen: Die EU-Kommission genehmigt den Zusammenschluss von Dupont und Dow Chemical. (Bildquelle: Maridav – Fotolia.com)

Um die Auflagen zu erfüllen, verkauft Dupont sein Getreidepestizid- und Fraßinsektizid-Portfolio. Ebenso stößt das Unternehmen seine Pflanzenschutz-Forschung inklusive Produktentwickung und der Organisation ab. Auch weit fortgeschrittene Produktentwicklungen gehören dazu.

Bereits am 2. Februar 2017 vereinbarte Dupont, dass das Unternehmen SK Global Chemical das globale Geschäft für Copolymere und Ionomere aus Ethylen-Acryl-Säure übernimmt. Damit hat Dupont die Auflagen der EU-Kommission erfüllt, die den 130-Mrd.-US-Dollar-Deal genehmigt hat. Diese sollen verhindern, „dass der Wettbewerb auf dem Markt für erhältliche Pestizide durch die Fusion von Dow und Dupont beeinträchtigt wird und die Innovationstätigkeit zur Entwicklung besserer Produkte in der Zukunft abnimmt“, erläutert die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

Dupont und Dow Chemical erhoffen sich von der Fusion EInsparungen durch Synergieeffekte in Höhe von 3 Mrd. US-Dollar. Außerdem sehen sie ein zusätzliches Wachstumspotenzial von 1 Mrd. EUR.

Da sich BASF bisher an den Übernahmen in der Chemieindustrie (siehe Links unterhalb dieser Meldung) nicht beteiligt hat, rechnen Branchenvertreter nun damit, dass der Konzern erwägt, einen Teil des Dupontgeschäfts zu übernehmen. Inbesondere der Pflanzenschutzbereich würde in das Portfolio von gut BASF passen.

(dl)


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