Die Konzernzentrale von Evonik in Essen (Bildquelle: Evonik)

Die Konzernzentrale von Evonik in Essen (Bildquelle: Evonik)

Das Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 2,17 Mrd. EUR entspricht den Erwartungen von Evonik für das Geschäftsjahr 2016. Demnach zielte der Konzern auf einen operativen Gewinn zwischen 2 und 2,2 Mrd. EUR. Das Konzernergebnis lag mit 844 Mio. EUR rund 15 Prozent unter dem des Vorjahres.

Nicht ganz so stark sank der Umsatz: Er lag mit 12,7 Mrd. EUR immerhin 6 Prozent unter dem des Vorjahres. Zugenommen hat bei Evonik die Absatzmenge. Sie stieg um 3 Prozent. Damit folgt Evonik einer ähnlichen Entwicklung wie BASF, bei dem im Geschäftsjahr 2016 ebenfalls Umsatz und Gewinn sanken, wohingegen die Absatzmenge stieg. Allerdings waren die Gründe andere. Evonik nennt dahingehend vor allem die geringere weltwirtschaftliche Dynamik sowie die geringeren Preise für Produkte für Tierernährung. Bei BASF war einer der Hauptgründe der Verkauf des Gashandels.

Evonik rechnet mit erheblichem Wachstum im Jahr 2017

Für das vergangene sowie aktuelle Geschäftsjahr 2017 sieht der scheidende Vorstandsvorsitzende, Klaus Engel, allerdings viel Licht statt Schatten: „Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 17 Prozent liegen wir weiter auf einem guten Niveau.“ Und er fügt hinzu: „Die erfolgreiche Übernahme des Spezialadditiv-Geschäfts von Air Products und der geplante Erwerb des Silica-Geschäfts von Huber geben unserem Wachstumskurs zusätzlichen Schub und eröffnen unserem attraktiven Portfolio weitere Perspektiven.“

Für das Geschäftsjahr 2017 sieht Evonik zunehmende Unsicherheiten in der geopolitischen Lage und eine hohe Volatilität der Märkte. Dennoch geht der Konzern davon aus, den Umsatz sowie das operative Ergebnis erheblich zu erhöhen: Demnach zielt er auf ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,2 und 2,4 Mrd. EUR.

(dl)