Das neue Modul macht den aktuellen Energiebedarf der einzelnen Verbraucher transparent.  (Bildquelle: Engel)

Das neue Modul macht den aktuellen Energiebedarf der einzelnen Verbraucher transparent. (Bildquelle: Engel)

Mit diesen Funktionen liefert das System die Basis für eine Zertifizierung nach Emas, dem Umweltmanagementsiegel der Europäischen Union. Einen weiteren Nutzen stiftet das Modul durch die intelligente Verteilung vorgegebener Strommengen auf die einzelnen Verbraucher. Dieses Hallenmanagement zahlt sich vor allem dann aus, wenn zum Beispiel nach einer Betriebsruhe der gesamte Maschinenpark auf einmal hochgefahren wird. Damit selbst dann keine Energiespitzen auftreten, werden im System für jeden einzelnen Verbraucher dynamische Verbrauchslimits definiert. Um die Strommenge bedarfsgerecht zu verteilen, greift das Modul auf die Daten des Energiemanagementsystems Ecobalance zu. Innerhalb der Maschine beziehungsweise Fertigungszelle ordnet das System jedem Verbraucher sowohl für das Anfahren der Maschine als auch den laufenden Betrieb einen bestimmen Verbrauchswert und eine bestimmte Priorität zu. Nach jedem Zyklus bestimmt das System die Verbrauchswerte und Prioritäten neu. So wird die Priorität jener Verbraucher, die im vorausgehenden Zyklus viel Strom bekommen haben, verringert und die Priorität jener Verbraucher, die keinen oder nur wenig Strom erhalten haben, erhöht. Was Ecobalance innerhalb einer Maschine oder Fertigungszelle leistet, übernimmt das Modul Energy für den gesamten Maschinenpark.