Gewährleistet hohe Freiheitsgrade bei allen Temperieraufgaben

Modular aufgebautes Mehrkreis-Temperiersystem (Bildquelle: GWK)

Das neue Mehrkreistemperiersystem Integrat 80 von GWK, Meinerzhagen, verfügt über viele technische Neuerungen, die dem Wunsch der Verarbeiter nach hoher Verfügbarkeit, umfassender Prozessüberwachung und energieeffizientem Betrieb Rechnung tragen. Zu den Highlights zählen eine stetige, verschmutzungsunempfindliche Kühlwasserregelung mit einer neu entwickelten Durchflussmengen-Messung bis 140°C, die ohne bewegliche Komponenten auskommt sowie auf Wunsch eine Frequenzregelung der dichtungslosen, magnetgekuppelten Edelstahlpumpen. Der mit einem schnellen 32-Bit-Prozessor ausgestattete neue Regler kommuniziert mit dem Anwender über einen zentralen 7-Zoll-Touchscreen, auf welchem die wichtigsten Parameter von bis zu 24 Temperierkreisen eingestellt und überwacht werden. Geblieben sind besondere Merkmale wie die Trennung der Hydraulikkreise von den elektrischen Funktionsteilen, die hohe Flexibilität sowie der geringe Flächenbedarf. Hinzugekommen sind räumliche Trennung der komfortablen Bedienung per Touchscreen von der Lastelektrik, der Einsatz von IE-3-Motoren an den magnetgekuppelten Edelstahlpumpen sowie die Möglichkeit, nunmehr bis zu 24 Temperierkreise über eine einzige Schnittstelle zur Verarbeitungsmaschine zu betreiben. Neu ist auch die Möglichkeit, das Temperiersystem auf maximal 96 Temperierkreise durch 4-fach- Verteiler pro Temperiermodul zu erweitern, wobei für jeden Kreis die Istwerte der Durchflussmenge und der Temperatur des Umlaufmediums auf dem zentralen Display angezeigt werden. „Mit dem geringen Platzbedarf, dem niedrigen Installationsaufwand und dem einfachen Austausch einzelner Module bieten Mehrkreistemperiersysteme wie das neue integrat 80 zahlreiche Vorteile gegenüber Einzelgeräten“, erläutert Helmut Gries, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing. „Speziell bei der segmentierten Werkzeugtemperierung von Großwerkzeugen erzielen sie optimale Ergebnisse.“