Punktgenau anspritzen

Punktgenau anspritzen, wo es eng wird (Bildquelle: Incoe)

Das spart nicht nur Heizzonen sondern auch Kosten, die durch unzureichende Temperaturführung im Betrieb entstehen. Dem modularen und anwenderfreundlichen Grundkonzept des Direct-Flo-Heißkanalprogramms folgend ist sie als leicht zu handhabende, wechselbare Heizung ausgeführt mit komplett in einem Gehäuse integrierten Heizdrähten, leicht austauschbaren Thermofühlern und einem zentral am Düsenkopf liegenden Kabelabgang. Die Zielmärkte dieser Neuentwicklung liegen überall dort, wo unter mit beengten Platzverhältnissen tief im Werkzeug liegende Anspritzpunkte mit Schmelze gespeist werden müssen. Die Heizung hat im Technikumsversuch ein sehr gutes, gleichmäßiges Temperaturverhältnis über die gesamte Länge gezeigt. Sie schmiegt sich eng an den Düsenschaft und benötigt nur eine einfache zylindrische Freimachung. Die Heizdrähte beider Zonen sind vollständig im Heizungsgrundkörper integriert, so dass sich nur am Düsenkopf ein zentraler, schlanker Kabelabgang ergibt. Leicht wechselbare Thermofühler für beide Heizzonen liegen in entsprechenden Nuten im Heizungsmantel, wobei eine zusätzliche Nut für jede Heizzone die Möglichkeit eröffnet, einen Notfallthermofühler mit einzuplanen. Das Unternehmen betreibt mit der neuen Heizung eine konsequente Modellpflege seines Baukastensystems, denn zusammen mit dem Miniatur-Hydraulikzylinder HEM entsteht eine sehr kompakte Nadelverschlusseinheit mit Düsenlängen bis zu 600mm.