Planung und Realisierung von reinraumtauglichen Produktionsanlagen

Animiertes 3D-Modell einer „idealen Produktionsanlage“. (Bildquelle: IE Plast)

In Fabriken sollten Material- und Personenflüsse kreuzungsfrei angelegt sein, Rohstoffe und Produkte bewegen sich im Erdgeschoss, Personen eine Ebene darüber. Das Gebäude sollte so vorausschauend geplant sein, dass es flexibel erweitert und das Gelände etappenweise überbaut werden kann. Für Reinraum-Anforderungen sollten sich der Reinraum und die dazugehörige Infrastruktur nahtlos in das Gebäude und die Prozesse einbinden und den Bedürfnissen anpassen lassen. Der Lagerbereich sollte direkt an die Produktion angegliedert sein und bei anhaltendem Wachstum nicht nur vergrössert, sondern auch zunehmend automatisiert werden können.

Für die Planer der IE Plast ist die Botschaft für die industrielle Produktion klar: Die Herausforderung ist es, Fabrikkonzepte zu entwickeln, die Veränderungs- und Erneuerungsprozesse zulassen und der unternehmerischen Initiative den Weg bereiten. Wandlungsfähigkeit ist gefragt. Diese Anforderung setzt voraus, dass das Gebäudekonzept auf allen Strukturebenen Eingriffe zulässt, und zwar in die Produktions- und Logistiksysteme, in die Gebäudestrukturen und deren Einrichtungen sowie in die Aufbau- und Ablauforganisation. Strukturelle Eingriffe berühren immer den Nerv des Unternehmens. Sie betreffen die Position im lokalen Wirtschaftsraum, die Anordnung der Werksgebäude, der Betriebsbereiche und der Produktionseinheiten sowie die Betriebsmittelstruktur.

Die optimale Produktionsanlage

Am Stand C 1069 in Halle 1 der Swiss Plastics wird anhand eines visuellen 3D-Modells gezeigt, wie sich die Planer der IE Plast eine Fabrik im Idealfall vorstellen. So wird den Besuchern veranschaulicht, wo Potenziale in der Betriebsmittelstruktur und in den Material- bzw. Personalflüssen sowie bei innovativen Logistikprozessen liegen. Im Gespräch mit den Planern kann sich der Interessent über die Umsetzungsmöglichkeiten in seinem Unternehmen informieren.