Maßgeschneiderte HD-RTM-Maschine für carbonfaserverstärkte Bauteile

Mit der HD-RTM-Maschine werden carbonfaserverstärkte Bauteile produziert. (Bildquelle: KraussMaffei/Fritzmeier)

Die Webseite des Arbeitskreises Euro-RTM-Group der Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe (AVK), Frankfurt, enthält neben Grundlagen zum RTM-Prozess (Resin Transfer Molding) auch eine Liste an Werkstoffen, die sich für den Einsatz in diesem Verfahren eignen. Ebenso zu finden sind dort Praxisbeispiele.

Arbeitskreis Euro-RTM-Group innerhalb des AVK

Vor Jahren wurde der Arbeitskreis „Euro-RTM-Group” von Mitgliedern der AVK gegründet, die das RTM-Verfahren als eine Verarbeitungstechnik der Zukunft für die Produktion von Teilen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sehen. Ziel des Arbeitskreises war und ist es, den Bekanntheitsgrad und auch das Wissen um die Möglichkeiten der RTM-Technik bei der Produktion von Formteilen in der GFK-Branche zu erhöhen.

Resin Transfer Molding (RTM)

Hinter dem Begriff  Resin Transfer Molding (RTM) verbergen sich mehrere Verarbeitungsverfahren, bei denen flüssiges Harz in eine geschlossene Form injiziert wird. Eine hohe Flexibilität in Bezug auf die eingesetzten Materialien gepaart mit einer gleichbleibenden Bauteilqualität und der Möglichkeit, hohe Faservolumengehalte zu erreichen, haben die Verfahren in den letzten Jahren zu einem Hoffnungsträger der Composites-Serienfertigung werden lassen. Dabei reicht das Spektrum der späteren Bauteile von Großbauteilen, wie Bootsrümpfe oder Rotorblättern für Windenergieanlagen, bis hin zur Serienfertigung von Automobilbauteilen.

(dl)