Politik und Kunststoffwirtschaft im Dialog

v.l.n.r.: Reinhard Hoffmann, Vorsitzender Kunststoffland NRW; Dietmar Brockes MdL; Dr. Axel Tuchlenski, Vorstand Kunststoffland NRW; Dr. Gerd Hachen, MdL; Rainer Thiel, MdL; Dr. Bärbel Naderer, Geschäftsführerin Kunststoffland NRW; Guido van den Berg, MdL. (Bildquelle: Kunststoffland NRW)

Leichtbau im Automobil zeigte Covestro, Leverkusen, anhand eines Lifestyle-Elektroautos mit einer Wrap-around-Verscheibung aus transparentem Polycarbonat für eine bessere Rundumsicht. Unter dem Motto „Create the exceptional“ präsentierte Evonik, Essen, Exponate, die Kunststoffe, Additive und Polymere, in ihrer Anwendung darstellen. Die Entwicklung spezieller Kunststoffe, die die industrielle Fertigung von Hightech-Bauteilen im 3D-Druck ermöglichen, stand ebenfalls im Fokus.

Bei Lanxess, Köln, erlebten die Vertreter des NRW-Landtags Materialentwicklungen, Verfahren und Technologien für die Verarbeitung von Hightech-Kunststoffen und Hochleistungsadditiven. Umweltschonende Leichtbaulösungen für die Automobilindustrie, dargestellt anhand eines Ölwannenmoduls für den Porsche 911 Carrera oder auch ein Vollkunststoff-Bremspedal für den Porsche Panamera NF standen beispielhaft für neue Produktentwicklungen und Technologien.

Auf die ökonomischen und ökologischen Perspektiven machte das Unternehmen Der grüne Punkt die Vertreter der Politik aufmerksam. Es müsse jetzt darum gehen, das enorme Marktpotenzial hochwertiger Rezyklate zu nutzen und damit zugleich den Einstieg in die Kreislaufwirtschaft zu schaffen, so Dr. Markus Helftewes, Geschäftsführer Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH. Ein wichtiges Thema, das der Verein Kunststoffland NRW gerne aufgreift, damit die starke Wertschöpfungskette am Standort NRW auch hier zum Vorreiter wird.