Vor allem über seine Niederlassung in den „Steueroasen“ Belgien, Malta, der Schweiz und den Niederlanden spare der Dax-Konzern Steuern, berichtet die SZ online mit Bezug auf die Grünen-Studie. zu diesem Ergebnis kommt die Fraktion der Grünen nach der Auswertung der Finanzberichte dieser Niederlassungen aus den Jahren 2010 bis 2014. Demnach hat das Unternehmen beispielsweise in den Niederlanden nur 0,035 % Steuern gezahlt. Die Studie wirft dem Chemiekonzern ein „perfides System zur Steuervermeidung“ vor. BASF betont dagegen, sich strikt an alle Steuergesetze zu halten: „Steuern sind ein Kostenfaktor“, so eine Konzernsprecherin. „Im Interesse ihrer Anteilseigner strebt BASF im Rahmen der geltenden Gesetze die Reduzierung dieses Kostenfaktors an.“

(dl)