Weltweit schnellste Safe-Robots

Sechsachser für alle Facetten der Automation (Bildquelle: Stäubli)

Die Sechsachser verfügen über einen eigenen digitalen Sicherheitsencoder pro Achse und ein integriertes Safetyboard. Alle Sicherheitsfunktionen sind TÜV-zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der Sicherheitskategorie SIL3-/PLe. Um ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten, wird jede Bewegung des Roboters sensorisch überwacht. Dazu werden sämtliche Koordinaten sowie Geschwindigkeit und Beschleunigung in Echtzeit erfasst. Dabei setzt man auf konfigurierbare, sichere I/O-Module sowie auf Echtzeit-Ethernet-Feldbussysteme, die eine hohe Sicherheit und Kompatibilität garantieren.  Warum der Hersteller seine Standardmaschinen für die Mensch-Roboter-Kollaboration nutzt und auf den Bau typischer Assistenzroboter verzichtet, erklärt Geschäftsführer Gerald Vogt: „Wir wollten keine teuren Spezialkinematiken für reine MRK-Anwendungen entwickeln. Solche Roboter sind in der Regel mit zu großen Einschränkungen hinsichtlich Traglast und Dynamik behaftet. Deshalb haben wir unsere Standardroboter unter Beibehaltung ihrer vollen Leistungsfähigkeit für die Zusammenarbeit mit Menschen qualifiziert und können so in München die weltweit schnellsten, sicheren Roboter präsentieren.“ So werden unterschiedliche Ebenen der Mensch-Roboter-Interaktion ermöglicht, gleichzeitig sind die Maschinen aber aufgrund ihrer Performance hinsichtlich Präzision, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit auch für alle möglichen Industrieeinsätze unter härtesten Taktzeitkriterien eine gute Wahl.