Infusionsbeutel – präzise Fertigung im Sekundentakt

Infusionsbeutel (Bildquelle: Kiefel)

Alle drei Arbeitsschritte erfolgen hier auf einer einzigen Maschine mit verschiedenen Stationen. In einem ersten Schritt entsteht aus einem Endlosschlauch aus mehr- oder einschichtigem Kunststoff mit Hilfe des Thermokontaktschweißens der Infusionsbeutel. Dabei wird die Folie bis an ihren Schmelzpunkt erhitzt und danach konturgenau verpresst. Der Gestaltung der Naht sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Das Verfahren kommt immer dann zum Einsatz, wenn es um die automatisierte Herstellung hochdichter Behältnisse für Flüssigkeiten oder Gase geht. Mit jedem Kunden werden die Produktionsparameter und die Konfektionierung maßgeschneidert abgestimmt. So entstehen Infusionsbeutel mit Infusions- oder Injektions-Port, Überleitkanülen, Mehrkammerbeutel, mit Stickstoff gespült oder vakuumiert. Kennzeichnung und Bedrucken gehören ebenfalls dazu. Risiken und Gefahren durch Verunreinigungen während der Befüllung schließt das System aus. Beutel, Ports und Peripherie schweißt die Maschine in einer Anlage. Ein Nadeltransportsystem spannt die Folie während des gesamten Vorgangs, sodass Schweißqualität und Produktionsgeschwindigkeit immer stimmen. Im Anschluss an den Schweißprozess separiert die Maschine die einzelnen Beutel und fördert sie in die Befüllstation. Neben den vollautomatischen, integrierten Schweiß- und Füllstationen bietet das Unternehmen auch autark arbeitende Befüll- oder Schweißanlagen an. Die Vorteile der integrierten Lösung: kompaktes Design, genaue Beutelkonfektionierung mittels thermokontaktschweißens sowie hochpräzise Abfülltechnik.