KIT: Die besten Ingenieure kommen aus Karlsruhe

Das Karlsruher Insitut für Technolgie (KIT) ist die beste deutsche Universität in Ingenieurs- und Naturwissenschaften. (Bildquelle: Pressmaster – Fotolia.com)

In den Ingenieurwissenschaften und in den Naturwissenschaften belegt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den Spitzenplatz unter den deutschen Universitäten: Im Gesamtranking der 500 besten Universitäten der Welt erreicht das KIT Platz 198. Das sind die Ergebnisse des „2016 Performance Ranking of Scientific Papers for World Universities“, das die Forschungsleistung von Universitäten anhand von Kennzahlen zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen misst.

Ranglistenplätze des KIT nach Fachgebiet

Wie in den Vorjahren belegt das KIT unter den deutschen Universitäten in den Forschungsfeldern Naturwissenschaften (weltweit Rang 53) und Ingenieurwissenschaften (weltweit Rang 80) jeweils den ersten Platz. Ausgezeichnet schneidet das KIT auch in den Einzelfächern ab: mit ersten Plätzen in Chemie (weltweit Rang 59), Materialwissenschaften (weltweit Rang 62) und Bauingenieurwesen (weltweit Rang 115). Zweite Plätze in Deutschland erreicht das KIT in Informatik, Chemieingenieurwesen, Physik und in den Geowissenschaften. Plätze unter den besten zehn deutschen Universitäten belegt das KIT zudem in Umwelt/Ökologie und Maschinenbau (jeweils Rang 3), Elektrotechnik (Rang 6) sowie Mathematik (Rang 7). Dabei hat sich die Mathematik im bundesdeutschen Vergleich um neun Plätze verbessert.

Im Gesamtranking belegt das KIT deutschlandweit Platz 18, weltweit gehört es mit Platz 198 zu den Top 200 der besten Universitäten der Welt. Das Gesamtranking ergibt sich aus der Summe aller Fächer. Wegen seiner naturwissenschaftlich-technischen Ausrichtung sind am KIT nicht alle ausgewerteten Fächer, darunter etwa Medizin, vertreten.

NTU-Ranking im Detail

Das Performance Ranking of Scientific Papers for World Universities wird seit 2011 von der National Taiwan University herausgegeben. Es betrachtet nur Universitäten und basiert ausschließlich auf der Analyse wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Die Auswertung von Publikationen und Zitationen bezieht dabei nicht nur das vergangene Jahr ein, sondern berücksichtigt einen Zeitraum von bis zu elf Jahren. Datengrundlage sind Publikationsdaten von Web of Science (WoS) und Essential Science Indicators (ESI) (beide Thomson Reuters).

(dl)