Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE), Eric Rehbock, ergänzt: „Für den BVSE ist wichtig, dass die vorgesehene Zentrale Stelle gewährleistet, dass die Ausschreibungen fair und mittelstandsfreundlich gestaltet werden.“

Die Kunststoffrecycler in Deutschland, die seit langem transparente gesetzliche Regelungen mit höheren technisch möglichen und wirtschaftlich umsetzbaren Recyclingquoten fordern, sehen in Bezug auf die Erhöhung der Recyclingquoten in dem vorliegenden Entwurf eine Chance für Fortschritt. Dennoch müssen auch die Anforderungen an die Qualität wesentlich erhöht werden. Hierzu bedarf es der Festlegung von Standards zur qualitativen, aber auch quantitativen Verbesserung der zur Verfügung stehenden Sekundärrohstoffe in der gesamten Kette – von der Sammlung und Sortierung, über die Aufbereitung bis zur Verwertung. Auch um dies zu ermöglichen, sollten alle Organe der Zentralen Stelle mit Vertretern der privaten Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft besetzt werden.