K 2016: Große Bauteile mit variabler Nahtbreite schweißen

Das Laserschweißsystem verfügt über weiterentwickelte technische Komponenten und eine neue Softwareumgebung. (Bildquelle: LPKF)

Beim Wobbeln wird der Laserstrahl mit einer kleinen Amplitude quer zum Vorschub im Quasisimultanverfahren über den Schweißweg geführt. Änderungen der Höhenlage, die sonst zu veränderten Schweißnahtbreiten führen, werden durch Anpassen der Amplitude automatisch ausgeglichen. Im Quasisimultanverfahren wird die Schweißnaht mehrfach überfahren, so dass eine homogene Temperaturverteilung entsteht. Eine Auswertung von Setzweg und Schweißzeit ermöglicht verlässliche Aussagen über die Qualität der Schweißung. Mit einem Arbeitsbereich von 100 x 70 x 40cm³ ist das System für große Bauteile geeignet. Die ebenfalls ausgestellte Stand-Alone-Laserschweißanlage Powerweld 6600 ist mit neuen Komponenetn ausgestattet. So verzichtet das System aufgrund der Servo-Spanntechnik auf Druckluftanschlüsse, eine Soft-SPS erhöht die Flexibilität und mit der Modulbauweise entsteht eine kostengünstige Produktionseinheit mit hoher Produktivität.

 

Halle/Stand 11/E04