K 2016: Neues Gestaltungskonzept für Elektroautos

Mit leuchtenden Flächen und darin integrierten Scheinwerfern und Heckleuchten kommt der Autobeleuchtung eine ganz neue Bedeutung zu. (Bildquelle: Covestro)

Dazu gehören ein Frontbereich ohne sichtbare Fugen, eine Beleuchtung in Holografie-Technologie, die Rundum-Verscheibung mit Polycarbonat sowie der Einsatz nachhaltiger Lack- und Klebstoffsysteme. Mit leuchtenden Flächen und darin integrierten Scheinwerfern und Heckleuchten kommt der Autobeleuchtung eine ganz neue Bedeutung zu: Licht und die Lichtwirkung selbst werden zum Stylingelement. Dazu gehört auch die homogene Integration von Sensoren, Antennen, Licht- und Signalelementen. Insbesondere die Holografie dürfte sich als eine Top-Technologie für die künftige Autobeleuchtung erweisen. Das Unternehmen hat gemeinsam mit dem Autozulieferer Hella eine Lösung auf Basis von holografischen Folien entwickelt. Damit lassen sich verschiedene Lichtfunktionen in Karosserieteile integrieren, die wenig Raum benötigen und ganz neue Möglichkeiten für die Verwendung von Licht als Designelement eröffnen. Ein weiterer Trend sind fugenlose, homogene Oberflächen. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik: Je weniger Luftwiderstand ein Fahrzeug bietet, desto geringer der Energieverbrauch. Für eine bessere Rundumsicht sorgt eine Wrap-around-Verscheibung aus transparentem Polycarbonat. Während die Insassen mit einem Panoramablick belohnt werden, erhöht sich die Sicherheit für Fußgänger – es gibt nahezu keinen „toten Winkel“ mehr. Neue Rohstoffentwicklungen für Lacke und Klebstoffe gehören ebenfalls zum Designkonzept. Dazu gehört ein Lackhärter auf Basis von Biomasse. 70 Prozent seines Kohlenstoffgehalts sind pflanzlichen Ursprungs. Damit formulierte Lacke erreichen das Eigenschaftsniveau wie konventionelle Beschichtungen oder übertreffen sie.

Halle/Stand  6/A75-1  + A75-3