Alle weiteren Baugrößen arbeiten mit einer 510mm Filterscheibe, die je nach gewünschter Filtermenge, verdoppelt oder vervierfacht werden kann. Der CDF 500 hingegen ermöglicht mit einer Scheibe eine Filtrationsfläche von 1.640cm² für 700 – 1.600kg/h. Der nächstgrößere Filtertyp CDF-500-D mit zwei parallel geschalteten Scheiben bietet mit 3.280cm² die doppelte Filterfläche und ermöglicht einen Durchsatz von 1.300 bis 2.000kg/h. Die größte Filtereinheit mit der Typenbezeichnung CDF-500-D-P besteht aus zwei parallel angeordneten CDF-500-D-Einheiten mit insgesamt 4 Filterscheiben und einer Filterfläche von 6.560cm². Mit einem möglichen Schmelzedurchsatz von bis zu 4.000kg Polyolefine pro Stunde ist sie aktuell eine der leistungsfähigsten Einheiten in dieser Baugröße am Markt. Das Grundkonzept des Filters ist eine kreisrunde, in einem schmelzeführenden Gehäuse rotierende Trägerplatte mit einer austauschbaren Filtrationsscheibe. Letztere ist aus oberflächengehärtetem Stahl gefertigt und mit Filtrationsfeinheiten von 90 bis 750 µm erhältlich. Die Filterscheibe läuft im Gehäuse gegen einen Schaber, der die Verunreinigungen von der Sieboberfläche abträgt, sammelt und einer Austragsschnecke zuleitet. In der neuesten Evolutionsstufe erhielt das Filtersystem eine neuartige pneumatische Anpresseinheit für den Schaber. Das Neue daran ist der flexibel auf den Veruneinigungsgrad und unabhängig vom Schmelzedruck einstellbare Anpressdruck. Bei stärker verschmutzten Schmelzen kann zur Vermeidung von übergroßen Partikelagglomerationen eine Betriebsweise mit fluktuierendem Anpressen und Abheben des Schabers gewählt werden. Weitere Merkmale sind optimierte Schmelzekanäle im Gehäuseinneren zur Minimierung von Schmelzedruck-Verlusten und ein neues Heizungslayout mit Heizplatten und Heizbändern anstelle von Heizpatronen zur Verbesserung der Temperaturkonstanz.

 

Halle/Stand 9/D42