K 2016: Würfeltechnik setzt sich am Markt durch

Würfelwerkzeug (Bildquelle: Foboha)

Das zweiteilige Etagen-Wendesystem bildet einen wichtigen Grundstein für den Erfolg der Würfeltechnik. Es wird zum einen auf dem Maschinenbett und den unteren Maschinenholmen und zum anderen an den oberen Maschinenholmen geführt. Die notwendige Zykluszeit für ein Zwei- oder Einkomponenten-Produkt kann dadurch um bis zu 30 Prozent reduziert werden. In einem Pilotprojekt stellt man auf der Messe erstmalig mit einem Würfelwerkzeug spritzgeblasene Einkomponenten-Kleinbehälter aus Polypropylen her. Zu sehen ist diese Spritzblas-Anwendung auf dem Engel-Stand in Halle 15.  Die Herstellung von Preforms mit der Mucell-Technologie wird auf einem 2 x 4-fach Würfelwerkzeug vorgestellt. Die Zweikomponenten-Preforms bestehen in der Kernkomponente aus einem Schaum, der über die Anlage der Firma Trexel eingespritzt wird. Der spezielle Schaum bewirkt, dass nach dem Blasformen ein Metallic-Effekt entsteht ohne dass Metallic-Farbanteile zugesetzt werden. Dies bedeutet, dass silberfarbene Flaschen dem normalen PET-Recycling zugeführt werden können, da es sich um sortenreines Material handelt. Gezeigt wird dieses Verfahren auf dem Milacron-Stand in Halle 15. Sehr viel Erfahrung hat das Unternehmen auch in der Verschlusstechnik mit Würfelwerkzeugen. Gerade bei der Herstellung von Massenprodukten wie zum Beispiel Verschlüsse für die Food und Non-Food-Bereiche kommen die Vorzüge der Würfeltechnik zum Tragen. Bei dem auf der Messe gezeigten Werkzeug ist eine spezielle Lösung des Filmscharniers umgesetzt. Ausgestellt ist dieses 32-fach Filmscharnier-Werkzeug auf dem Arburg-Stand in Halle 13.

 

Halle/Stand 1/B23