K 2016: Schlüsselfertige Plasmaeinheit für sichere Kunststoff-Metall-Verbunde

Fertigungsgesamtkonzept: Haftungsstark und mediendicht: (Bildquelle: Plasmatreat)

Dem Plasmaspezialisten und dem Kunststoffhersteller ist es nach zweijähriger Forschungsarbeit gelungen, ein Verfahren zu schaffen, bei dem die Zusammensetzung einer im Atmosphärendruck erzeugten plasmapolymeren anti-korrosiv wirkenden Schicht, die Rezeptur der Kunststoff-Compounds und die Prozessparameter so aufeinander abgestimmt wurden, dass ein langzeitstabiler mediendichter Verbund des Spritzgießbauteils entsteht. Bei der maschinellen Umsetzung des Verfahrens standen die Kompaktheit des Multi-Komponenten-Vorbehandlungssystems und seine einfache Integration in eine kontinuierliche Fertigungslinie an erster Stelle. Mit der vollautomatischen Plasmazelle PT1200, die an jede handelsübliche Spritzgießmaschine angepasst werden kann, haben die Systempartner ihr Ziel erreicht. Mit ihr wird nicht nur ein besonders schneller, sondern auch kontinuierlicher Fertigungsprozess für die Spritzguss-Serienproduktion von Kunststoff-Metall-Bauteilen möglich. Die Zelle beinhaltet vom Generator und Roboter, der Steuerungstechnik, einer Plasma-Control-Unit und den Plasmajets bis hin zu Kabeln und Verbrauchsmaterial alles, was der Prozess verlangt. Die Weltpremiere des Verfahrens erfolgt auf der K-Messe. Der neue Plasma-Hybrid-Prozess wird hier mitsamt allen Maschinen und Anlagen live demonstriert und ein Bauteil aus einem mit PA6 GF30 umspritzten Edelstahl produziert.

 

Halle/Stand 11/G04