Kohlendioxid-Extrusionsschäumen mit neuer Dosiereinheit

Die Dosiereinheit ist völlig unempfindlich gegenüber hohen Umgebungstemperaturen (Bildquelle: Linde)

Hier setzt Linde, Pullach, mit der Dosiereinheit DSD 400 an. Sie gewährleistet beim kontinuierlichen Extrusionsschaumprozess einen konstanten Massestrom. So bleibt die Schaumstruktur des Produkts gleich. Die Dosiereinheit ist mit einem speziell für den Einsatz von CO2 adaptierten Hochleistungskompressor, einem präzisen Massendurchflussmessgerät sowie einem flexiblen Regelventil ausgestattet. Selbst starke Druckschwankungen im Extruder werden mit dieser Technologie ausgeglichen. Anders als konventionelle Dosierpumpen, insbesondere Membrandosierpumpen, ist die Dosiereinheit völlig unempfindlich gegenüber hohen Umgebungstemperaturen. Die daraus resultierenden hohen Dosierschwankungen, die sich qualitätsmindernd auswirken, entfallen daher. Ein Ausschuss des geschäumten Produkts, oder im Extremfall sogar Kavitationsschäden in der Dosierpumpe, werden effektiv vermieden. Anders als herkömmliche Dosiereinheiten erfordert diese keine vorherige Kühlung des flüssigen CO2 und ist damit besonders einfach und zuverlässig in der Handhabung. Umfangreichere Funktionen bietet die bereits im Markt etablierte Dosiereinheit DSD 500 aus dem Plastinum Foam E Portfolio. Sie kann sowohl beim Extrusionsschäumen als auch bei anderen Kunststoffverarbeitungsprozessen zum Einsatz kommen – beispielsweise bei der Herstellung von Polyurethanschaum oder bei Spritzgussanwendungen.