Die Ideen der Purmundus Challenge, so der Name des Wettbewerbs, sollen Besuchern und Ausstellern der Formnext 2016 einen Einblick in künftige Tätigkeitsfelder der additiven Fertigung geben. Die nominierten Einreichungen bieten vor Ort zeigen, was sich noch alles im Markt für intelligente und innovative Fertigung künftig entwickeln könnte

Die Jury bewertet die eingereichten Produktideen und bestimmt eine Vorauswahl, die additiv produziert wird. Die dafür benötigten Produktionsverfahren werden von Purmundus gemeinsam mit den Teilnehmern ausgewählt, wobei bei den Materialien Metalle, Kunststoffe oder Kombinationen aus mehreren Kunststoffen möglich sind. Zur Einreichung kommen Entwürfe, die Verfahren der generativen Fertigung mit anderen Techniken und Werkstoffen kombinieren. Dabei ist es denkbar, den 3D-Druck mit anderen Halbzeugen wie Textil zu verbinden oder indirekte Prozessketten vorzusehen, wie den Metallguss auf Basis generativ gefertigter verlorener Formen oder Urmodelle.

Im Rahmen einer Sonderschau sind diese additiv gefertigten Exponate auf der formnext vom 15. bis 18.11.2016 zu sehen. Am 17.11.2016 werden die Sieger der Purmundus Challenge durch die Jury ausgewählt und auf der Messe prämiert. Neben Geldpreisen erhalten die Gewinner auch Sachpreise. Ein Publikumspreis, den die Besucher der Messe wählen, rundet den Wettbewerb ab.

(dl)