VDWF - Mit bestätigtem Präsidium zu neuen Zielen

Bei den turnusmäßigen Wahlen für die Präsidiumsposten wurden Verbandspräsident Professor Thomas Seul und Ausbildungs-Vorstand Markus Bay in ihren Ämtern bestätigt. (Bildquelle: VDWF)

Verbandspräsident Professor Thomas Seul referierte über die erreichten Ziele des Verbands – vor allem aber über die anstehenden Aufgaben. „Wir schaffen herausragende Werte, nur fällt es uns als Werkzeug- und Formenbau-Branche immer noch schwer, diese Werte auch darzustellen. Das muss sich ändern“, so Seul. Um die globale Technologieführerschaft der Branche zu behalten, sei es zudem wichtig, effiziente Fertigungsabläufe nicht nur theoretisch zu präsentieren, sondern auf dem „Hallenboden“ der vielen kleinen und mittelständischen Betriebe konkret umzusetzen. „Wir sind nicht mehr nur Handwerker. Wir müssen lernen, unsere Werkzeuge und Formen industriell herzustellen, um weiterhin leistungs- und wettbewerbsfähig unsere Produkte anbieten zu können.“ Für Thomas Seul ist es dabei allerdings wichtig, zusammenzuarbeiten. „Man kann nicht alles alleine machen. Muss man auch nicht!“, erklärte der Prorektor der Hochschule Schmalkalden und verwies auf die vielen speziellen Betätigungsfelder, die die VDWF-Mitglieder bei der Vorstellungsrunde zu Beginn der Jahreshauptversammlung zusammentrugen.

Unterstützung erhielt Seul hier auch von Markus Bay, dem wiedergewählten Ausbildungs-Vorstand: „Bildung – egal ob Aus- oder Weiterbildung – ist die Basis zukünftigen Erfolgs. Nur mit Qualifikation kommen wir weiter“, erklärt der Geschäftsführer der Formenbau Rapp, Löchgau, für den klar ist: „Maschinen kann man kaufen, Software kann man kaufen. Die richtige Bedienung muss man können!“