Mehrere Prüfabläufe parallel fahren

Das Prüfgerät ist universell einsetzbar. Bildquelle: Inotec AP)

Aufgrund der modularen Bauweise ermöglicht das System eine bisher ungewöhnliche Flexibilität bei der Gestaltung produktspezifischer Prüfabläufe. Grundaufbau und Energieversorgung, Antriebs- und Steuerungstechnik, Mess- und Sensortechnik, Spanntechnik und elektrische oder pneumatische Stell- und Positioniersysteme sowie Sicherheitstechnik und Erweiterungselemente sind in verschiedenen Varianten als frei miteinander kombinierbare Module angelegt. Bei späteren Erweiterungen oder kurzfristigen Umbauten kann es im Rahmen des Modul-Cycling-Konzepts des Unternehmens nicht mehr benötigte Komponenten gegen neuere oder leistungsstärkere tauschen. Die Software des Prüfsystems ermöglicht es dem Anwender mehrere verschiedene Prüfabläufe parallel zu fahren. Dabei macht es ihm die grafische Drag-and-Drop-Oberfläche sehr leicht, selbst komplexe Prüfprozesse anzulegen, zu konfigurieren, zu editieren und zu verwalten. Der Anwender erledigt das einfach per Fingertipp am Touchscreen, indem er die softwareseitig angebotenen Elemente-Symbole von Aktuatoren, Sensoren und Funktionen seinem realen Prüfablauf entsprechend am Bildschirm positioniert und kombiniert, die definierten Leistungswerte eintippt und den Prozess startet. Das System akzeptiert nur richtige Verknüpfungen, schließt fehlerhafte Kombinationen aus und ermöglicht es, alle Prüfabläufe über Protokollfunktionen zu dokumentieren. Darüber hinaus kann der Kunde auf das Inhouse-Engineering des Herstellers zugreifen, falls seine prüftechnischen Ansprüche außerhalb der Norm liegen und eine Sonderlösung erfordern.