Erema erzielt Rekordumsatz im Geschäftsjahr 2015/16

Der Trend, dass der Rezyklatanteil in der Kunststoffproduktion steigt, wird stark von globalen Herstellern von Markenartikeln forciert.(Bildquelle: Erema)

Der Trend, dass der Rezyklatanteil in der Kunststoffproduktion steigt, wird stark von globalen Herstellern von Markenartikeln forciert. Bei Coca-Cola, IKEA oder Phillips ist der Nachhaltigkeitsgedanke in der Unternehmensphilosophie verankert. Ein weiterer Hebel sind wirtschaftspolitische Maßnahmen wie etwa die Anhebung von verpflichtenden Recyclingquoten, wobei hier Europa weltweiter Vorreiter ist. „Der Trend in der Kunststoff-Branche geht eindeutig in Richtung Recycling.

Erema konnte an das Umsatzplus von 2014/15 anknüpfen und erzielte im Geschäftsjahr 2015/16, durch ein neuerliches Wachstum von 5 Prozent, mit 122 Mio. EUR. So setzte man trotz der wirtschaftlich sowie politisch schwierigen Situation aufgrund der niedrigen Ölpreise auf die Qualitätssteigerung der Rezyklate und konnte besonders im Post Consumer Bereich eine verstärkte Nachfrage verzeichnen. Kunststoff-Recycling ist längst nicht mehr ein reines Aushängeschild für nachhaltige Produktion, sondern bringt vielmehr wirtschaftliche Wettbewerbsvorteile für Unternehmen mit sich. „Das erfreuliche Umsatzplus zeigt uns, dass wir mit unserer Technologie auf dem richtigen Weg sind – Recycler sehen sich verstärkt als Rohwareproduzenten und können mit auf die Endanwendung abgestimmten Rezyklaten punkten. Neben der Qualität setzen wir voll und ganz auf Kundennähe. Unsere Anlagen werden exakt auf die spezifischen Anforderungen der Kunden ausgerichtet und für die jeweilige Anwendung optimiert“, erklärt Manfred Hackl, CEO von Erema.