Fakuma 2015: Hohe Effizienz und Wiederholgenauigkeit

Die neue Magna T feiert auf der Fakuma ihren europäischen Marktauftritt.
(Bildquelle: Milacron)

Milacron erwirtschaftete im Jahr 2015 1,18 Mrd. US-Dollar Umsatz, 2,6 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Ohne Währungsschwankungen wäre er dagegen um 2,8 Prozen gestiegen, ohne Akqusitionen wären es 2,1 Prozent gewesen. Das bereinigte EBITDA stieg um 7,5 Prozent auf 213,4 Mio. US-Dollar, was einer Umsatzrendite von 18,1 Prozent entspricht (Vorjahr: 16,4 Prozent). Nach Steuern, Zinsen und Abschreibungen rutscht das Ergebnis allerdings ins Minus: 38,8 Mio. US-Dollar beträgt der Jahresfehlbetrag, im Vorjahr betrug der Verlust noch 14,8 Mio. US-Dollar. Rechnet man hier die außerordenlichen Aufwendungen und Erträge heraus, bleibt aber ein bereinigter Jahresüberschuss von 98,2 Mio. US-Dollar. Zugleich senkte das Unternehmen seine Verbindlichkeiten um 129 Mio. US-Dollar auf 1,26 Mrd. US-Dollar.

Die Ergebnisse der Geschäftsbereiche

Der Geschäftsbereich Advanced Plastic Processing Technologies, zu dem unter anderem die Spritzgießmaschinen, Extruder- und Blasformmaschinen-Produktion gehört, erwirtschaftete im Jahr 2015 einen Umsatz von 674 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 675,8 Mio. US-Dollar). Auch hier verhinderten die Währungseffekte ein Wachstum. Das berenigte EBITDA stieg um 7,4 Prozent auf 87 Mio. US-Dollar.

Bei Melt Delivery & Control Systems, dem Werkzeugbereich von Milacron, ging der Umsatz ebenfalls leicht zurück, hier von 406,7 Mio. US-Dollar auf 390,3 Mio. US-Dollar. Währungseffekte standen erneut dem Wachstum entgegen. Dennoch stieg das bereinigte EBITDA um 3,8 Prozent auf 24,7 Mio. US-Dollar.

Mit Fluid Technologies, das Schmier- und Kühlmittelgeschäft des Unternehmens, erreichte im Jahr 2015 einen Umsatz von 115,2 Mio. US-Dollar. Im Vorjahr waren es noch 128,8 Mio. US-Dollar. Das bereinigte EBITDA betrug 24,7 Mio. US-Dollar, 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016

Das Unternehmen rechnet mit einem organischen Wachstum zwischen 0 und 2 Prozent, angesichts der aktuellen Marktsituation. Bezüglich der Umsatzrendite zielt Milacron auf ein bereinigtes EBITDA von 18,5 bis 19 Prozent des Umsatzes.

(dl)