Feinstaubemissionen und Ex-Schutz wirtschaftlich gelöst

Mit den Entstaubungsanlagen ist es gelungen, das für den Explosionsschutz entscheidende Rohgasvolumen zu reduzieren. (Bildquelle: Donaldson)

Die Anlagen sind bis zu rund 70 Prozent kompakter als konventionelle Entstaubungsanlagen mit Filterschläuchen, und der Austausch der Filter-Packs nimmt im direkten Vergleich nur etwa ein Fünftel der Zeit in Anspruch. Zugleich wird eine deutlich höhere Filtrationseffizienz erreicht: Unabhängige Labortests bestätigen, dass die Filter-Packs die Emissionen im Vergleich zu Standard-Polyestertaschen um bis zu 78 Prozent reduzieren. Diese Vorteile können jetzt auch die Anwender von Entstaubungsanlagen nutzen, die in potenziell explosionsgefährdeten Bereichen installiert werden. Das Programm wurde über den gesamten Volumenstrom-Leistungsbereich von 1.000 m3/h bis 30.000 m3/h um Anlagen erweitert, die gemäß ATEX-Richtlinie für den Einsatz in potenziell explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 21 und 22, sowie Zonen 1 und 2 für Gas, entwickelt worden sind. Die Entstaubungsanlagen stehen jetzt über die gesamte Baureihe in EX-Ausführung gemäß der ATEX Richtlinie 92/9/EG, zur Verfügung. Eine weitere Option, ebenfalls für die gesamte Baureihe erhältlich, ist die verstärkte Bauweise des Gehäuses für das Filtern von explosiven Stäuben, das einer Staubexplosion bis zu bestimmten reduzierten Explosionsdrücken standhalten kann. Diese können mit einer Vielzahl von Schutzausführungen ausgestattet werden.