Transmissionstest vor dem Laser-Kunststoffschweißen

Das Gerät ermittelt die Transmissionseigenschaften von Kunststoffbauteilen mit der Wellenlänge des späteren Schweißlasers. (Bildquelle: LPKF)

Beim Laser-Durchstrahlschweißen passiert der Laserstrahl den oberen, lasertransparenten Fügepartner und gibt die Schweißenergie erst im darunterliegenden laserabsorbierenden Fügepartner ab. Ein Fügedruck unterstützt die Wärmeübertragung, so entsteht eine saubere Schweißnaht. Bei der Prozessentwicklung werden Transmissionswerte für den oberen und unteren Fügepartner festgelegt. Sie bilden die Grundlage für die Einrichtung der Bearbeitungsparameter. Falls durch Fehler beim Compoundieren, beim Spritzguss oder bei der Lagerung andere Durchgängigkeitswerte entstehen, lassen sich diese in einem weiten Bereich von der Laser-Prozessführung ausgleichen. Das Gerät ermittelt per Laserstrahl in der Wellenlänge des Schweißlasers den Intensitäts-Unterschied zwischen einer Probe und dem ungehinderten Durchgang mit einer Toleranz von 1 Prozent.