Baut übermäßige Materialbelastung ab, senkt Kristallisationsraten

Die Blasdornkonstruktion und die Blasventilblöcke haben einen entscheidenden Einfluss auf die Luftverteilung im Blasformprodukt. (Bildquelle: Farragtech)

Die Internal Air Cooling Systeme erhöhen die Produktivität um bis zu 35 Prozent. Das interne Luftkühlsystem besteht jeweils aus einem Druckluftkühlgerät, speziell entwickelten Ventilblöcken sowie Blasdornen und einer geeigneten Steuerung. Für Temperaturen im Bereich von 1 bis 5 °C wird der Blow Moulding Booster, ein wartungsfreier Druckluftkühler eingesetzt. Um ein Gefrieren der feuchten Druckluft im Wärmetauscher zu verhindern, wurde das Gerät so konzipiert, dass die Luftaustrittstemperatur auf jeden Fall über 0°C liegt. Die Bauweise ist kompakt, so dass es platzsparend auf die Blasformmaschine montiert werden kann. Es eignet sich für jede Art von Druckluftqualität, sofern diese im Bereich von 6 bis 10 bar liegt. Zusätzlich muss das gefilterte Kaltwasser mit einer maximalen Temperatur von 15 °C, das für die Kühlung benötigt wird, werkseitig vorhanden sein. Mit dem BMB, das in drei Größen für Druckluftmengen bis zu 600 Nm³/h verfügbar ist, ist eine Produktivitätssteigerung von 10 bis 35 Prozent möglich. Für Prozesstemperaturen bis -35 °C wurde der Blow Air Chiller entwickelt, der in fünf Baugrößen erhältlich ist. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Kühlungsprozess mit Stauluft lässt er sich als Teil des internen Luftkühlsystems eine Produktivitätssteigerung von 15 bis 50 Prozent erzielen. Bei einigen Prozessen waren sogar 100 Prozent möglich.