Die PC-basierte Software wird von Werkstoffexperten und Entwicklungsteams eingesetzt, um bessere Materialentscheidungen zu treffen. Der neue Part Cost Estimator ist das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojektes von Granta und Unternehmen aus der Polymer-, Metall- und Verbundwerkstoffindustrie. Mit dem Werkzeug können die voraussichtlichen Kosten eines Bauteils für ein vorgegebenes Material und Fertigungsszenario ermittelt werden. Die Anwender können sich so bereits im frühen Stadium der Konzeptphase auf die kosteneffektivsten Werkstoff- und Prozessoptionen konzentrieren – zu einem Zeitpunkt, an dem üblicherweise noch zahlreiche Materialien in Betracht gezogen und viele Details noch definiert werden müssen. Das Werkzeug berücksichtigt Werkstoffe und Formgebungsprozesse, Bauteilgröße und -komplexität, Standard- und kundenspezifische Formen, Losgröße und Möglichkeiten der Abfallwiederverwertung. Es wird zusammen mit Kennwertdaten, die bis zu 4.000 Werkstofftypen abdecken, genutzt, um schnell die besten Kompromisse zwischen Kosten und Leistungsfähigkeit zu bestimmen. Eine weitere neue Funktion berücksichtigt die Auswirkungen der Form auf die Werkstoffauswahl. Dies ermöglicht es unter anderem zu verstehen, wie sich die Verwendung eines I-Träger- oder Rechteck-Querschnittes auf die Materialauswahl auswirken kann. Erhebliche Verbesserungen der grafischen Darstellung ermöglichen bessere Analysen und helfen den Anwendern, anschauliche und informative Berichte und Präsentationen zur Begründung ihrer Materialentscheidungen zu erstellen. Weitere neue Funktionen umfassen die Möglichkeit, mehrere Indexlinien zur Auswahl des optimalen Werkstoffes für die jeweilige Anwendung darzustellen, mehr anwenderpezifische Formatierungsmöglichkeiten und eine erweiterte Zoom-Funktionalität. Zudem wurde die zentrale Datenbasis Material Universe maßgeblich aktualisiert.