Fakuma 2015: Infrarotschweißen für Türverkleidungen

Infrarotverschweißung (Bildquelle: David Löh, Red. Plastverarbeiter)

Dass dieses Verfahren eine Alternative auch für die Serienfertigung ist, demonstrierte das Unternehmen auf der Fakuma anhand von Türverkleidungen, die auf einer IR-V-ECO-800 verschweißt werden. Die Anlage ist ein günstiger Allrounder aus der standardisierten Joinline IR-Baureihe und ein ideales Einstiegsmodell, um das Infrarotschweißen als neue Technologie in die Fertigung zu integrieren. Typische Anwendungen sind die Verschweißung von Behältern, Deckeln, Lautsprecherboxen oder Ansaugrohren. Für den Anwender sind mit dem Einsatz der Technologie auch Vorteile für das Verschweißen von Türverkleidungen verbunden. Hier werden höchstmögliche Festigkeiten erreicht, die besonders bei Seitenairbags und im Hinblick auf eine Verbesserung des Crashverhaltens gefragt sind. Durchgehende Schweißlinien anstelle vieler einzelner Nietpunkte verhindern Verzeichnungen auf der A-Seite. Das Verfahren ist für ein breites Spektrum unterschiedlicher Materialien und Materialkombinationen geeignet. Die Anlagen- und Werkzeugtechnik kann vergleichsweise einfach und kostengünstig ausgelegt werden. Das Unternehmen bietet hierfür schnell verfügbare Standardanlagen. Je nach Anforderung stehen auch Lösungen mit Wechselwerkzeugen und kurzen Maschinentaktzeiten zur Verfügung. Für bestimmte Anwendungen können alle Infrarotschweißanlagen mit einem Bildverarbeitungssystem zur Qualitätssicherung ausgestattet werden.