Temperierkammern für Kunststoff- und Composites-Prüfung

Bei den Temperierkammern verringerte der Hersteller die Einflüsse wie Schwingungen und Schlierenbildung durch Konvektion.
(Bildquelle: Zwick)

Zudem sind die Temperierkammern auf die Längenmessgeräte des Herstellers abgestimmt. Das optionale LED-Beleuchtungsmodul ermöglicht das optische Messen auch bei Änderungen der Breite. Die Temperierkammer erfüllt zudem die Anforderungen der ISO 527 und ASTM D638. Um die Prüfergebnisse bei empfindlichen Probekörpern, wie Folien, nicht zu beeinflussen, lässt sich die Lüfterdrehzahl im Prüfablauf über die Software Testxpert II anpassen. Auch alle anderen Systemfunktionen bedient der Anwender über diese Software. Dabei passt sich das Bedienlayout interaktiv dem Prüfablauf an und gibt direktes Feedback zu den vorgenommenen Einstellungen. Außerdem lassen sich alle Daten mit der Prüfserie dokumentieren. Die Temperierkammer passt sich ebenfalls der Anwendung an. So lassen sich beispielsweise bei einem Wechsel von Zug- auf Biegeprüfung die zum Prüfwerkzeug passenden Regelparameter einfach aufrufen. Das ermöglicht das schnelle Erreichen der exakten Prüftemperatur auch bei unterschiedlichen Anwendungen. Neue, auch nachrüstbare Funktionen ermöglichen kurze Taktzeiten bei niedrigen Betriebskosten: Hierzu gehören das Vortemperieren der Proben in einem Magazin oder das schnelle Wechseln der Proben durch eine kleine Eingriffsöffnung in der Tür ohne signifikanten Temperaturverlust. Die Probenkörper lassen sich präzise ausrichten und schnell mit einer speziellen Probenzange einlegen.