Je nach Mühlengröße, welche durch den jeweiligen Leistungsbedarf ermittelt wird, variiert die Anzahl der Schnecken, die Rotationsgeschwindigkeit der Wellen oder deren Antriebsleistung. Eine lastabhängige Steuerung sowie per Frequenzumformer gesteuerte Förderschnecken verhindern ein Blockieren des Rotors infolge Materialstaus und ermöglichen gleichzeitig eine dem Material optimal entsprechende Durchsatzleistung. Durch die verschleißgeschützte Ausführung der Förderschneckenwellen wird zudem der Abrieb reduziert. Hieraus ergeben sich folgende Vorteile: Die Beschickungsmethode ist besonders für PET-Flaschen geeignet, jedoch stellen auch Kunststoffflaschen jeglicher Art, Kanisterware, leichte Verpackungsmaterialien aus der Nahrungsmittelindustrie sowie sämtliche dünnwandigen Hohlkörper potenzielle Eintragsmaterialien dar. Die im Einlauftrichter montierten Schneckenwellen bewirken eine kontinuierliche Materialzuführung des Rotors und verhindern gleichzeitig ein Ausweichen des Materials. Die konstante Beschickung mit Eintragsmaterial nutzt die Rotorleistung optimal aus. Hervorgerufen durch die stetige Zerkleinerung des Materials kann der Einlauftrichter fortlaufend und in großen Mengen beschickt werden. Gegenüber einer herkömmlichen Schneidmühle ist ein Materialstau im Trichter nahezu unmöglich. Die kontrollierte Materialzuführung des Rotors generiert einen gleichmäßigen, ruhigen Rotorlauf und reduziert damit Schallspitzen, die aufgrund von Überfütterung in Standardmaschinen gelegentlich auftreten. Gleichzeitig verhindert die konstante Materialzufuhr Stromspitzen während des Maschinenbetriebs.

Halle A6, Stand 6201