VCI bestätigt Dr. Kurt Bock als Vizepräsident

Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender von BASF: „Unser Ziel ist es, zu wachsen und BASF noch profitabler zu machen.“
(Bildquelle: BASF)

„Unser Ziel ist es, zu wachsen und BASF noch profitabler zu machen“, sagte Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender von BASF, beim BASF Investor Day 2015 in Ludwigshafen.

Folglich sieht sein Plan vor, dass der Umsatz der kommenden Jahre etwas stärker wächst als die globale Chemieproduktion. Er nennt zwar keine konkrete Wachstumsprognose für den Umsatz, die Chemieproduktion soll laut BASF aber zwischen 2015 und 2020 jährlich um durchschnittlich 3,9 Prozent wachsen. Das EBITDA dagegensoll deutlich stärker wachsen als die globale Chemieproduktion.

Zu den weiteren Zielen des Konzerns gehört es, in diesem Jahr einen Umsatz von 10 Mrd. EUR mit Produkten und Lösungen zu erreichen, die seit 2010 auf dem Markt sind. Den Grundstein für Neuentwicklungen sollen  Forschungsausgaben in Höhe von 3 Prozent des Umsatzes legen. Darüber hinaus will das Unternehmen Geschäftsteile verkaufen, die nicht zur Unternehmensstrategie passen.

Auch die Nachhaltigkeit schreibt sich das Unternehmen auf die Fahnen: Es hat das Ziel, den Anteil der Produkte und Lösungen weiter zu steigern, die einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette leisten. Dazu gehören die kürzlich erweitere Reihe an biobasierten Polyolen der Marke Sovermol.

Für die Anteilseigner erfreulich, rechnet BASF vor, dass es zwischen 2010 und 2014 über 15 Milliarden EUR an Freien Cashflows generierte. Im selben Zeitraum hat das Unternehmen 12 Milliarden EUR an Dividenden ausgeschüttet. Dr. Hans-Ulrich Engel, Finanzvorstand von BASF, betont: „Wir wollen weiterhin eine attraktive Rendite erzielen. Unser Ziel ist es, eine hohe Prämie auf unsere Kapitalkosten zu erwirtschaften.“ Außerdem soll die Dividende jedes Jahr steigen.

(dl)