Fakuma 2015: Für Verschmutzungsgrade bis zu 1,5 Gew.-Prozent

Schmelzefilter für die Folien- und Plattenextrusion (Bildquelle: Ettlinger)

Die Filter sind in zwei Baugrößen verfügbar: als Version 200 für Durchsätze bis zu 1.000 kg/h und als Version 250 bis zu 3.000 kg/h. Zusätzlich ist der Filter auch als PET-Ausführung für die Filtration besonders leichtfließender Polyester- und Polyamid-Schmelzen verfügbar. Ein wesentlicher Vorteil ist die lange Filterstandzeit: Der Schmelzefilter erreicht störungsfreie Standzeiten von mehreren Wochen. Er stellt während der Produktion eine konstant offene Filterfläche zur Verfügung und arbeitet prozess-, volumen- und druckkonstant. Mit seiner platzsparenden Bauweise lässt er sich in bestehende Extrusionslinien einbauen. Zentrales Element ist ein rotierendes, millionenfach mit konischen Bohrungen versehenes zylindrisches Filtersieb, verfügbar in abgestuften Filterfeinheiten. Beim Durchströmen mit Schmelze verbleiben die Verunreinigungen außen auf dem Filtersieb, während die gereinigte Schmelze im Inneren der Filtertrommel über ein Kanalsystem der nachgeschalteten Granulierung oder einem Werkzeug zugeführt wird. Gleichzeitig unterstützt die Drehbewegung der Filtertrommel den Mischeffekt und sorgt für eine Homogenisierung der Schmelze. Das langsam rotierende Filtersieb wird bei jeder Umdrehung von einem Abstreifer gereinigt. Die von der Sieboberfläche abgehobenen Partikel gelangen kontinuierlich zu einem Austragsystem, das mit einem eigenen Servomotor angetrieben wird und die Verschmutzung aus dem Filter herausfördert. Zuverlässig abgetrennt werden neben festen Fremdstoffen auch Gele sowie hochmolekulare und vernetzte Anteile.

Halle/Stand 6/6209