Fakuma 2015: Vibrationen aus dem Prozess heraushalten

(Bildquelle: Hufschmied)

Eine weitere Variante dieses Werkzeugs eignet sich für das Bearbeiten dünner Platten. Mit ihr lassen sich Vibrationen aus dem Prozess heraushalten und damit das Bearbeitungsergebnis verbessern. Beim Thema Bohren zeigt das Unternehmen ebenfalls Neuheiten: Die F172-Geometrie basiert auf dem Wellenschliff eines Messers. Umgesetzt auf die Zerspanungsbewegung eines Bohrers übt dessen so geschliffene Spitze keine konstante axiale Zerspankraft mehr auf das Bauteil aus. Das vermeidet Delaminationen am Ein- und Austritt des Bohrers. Die neuen Hartfräser weisen an Kundenanforderungen angepasste Geometrien und Abmessungen auf. Zudem verbesserte das Unternehmen die Vorschübe und Standwege durch Beschichtung. Das zahlt sich auch beim Bearbeiten von PM-Stählen aus. Die gelten in der Regel als hochfest. Sind gute Oberflächen gefordert, mussten diese bisher meist durch nachträgliches Schleifen erzeugt werden. Die Werkzeuge HC245 und HC247 sind hierfür eine günstige und prozesssichere Alternative. Sie ermöglichen eine hohe Oberflächenqualität ohne nachträgliches Schleifen.

Halle A1, Stand 1433