Fakuma 2015: Leisere und effizientere Vakuum-Erzeugung

(Bildquelle: Busch)

Die Serie ist eine Weiterentwicklung der Baureihe Mink MM. Mit der neuen Serie ist es dem Hersteller gelungen, den Geräuschpegel deutlich zu senken. Außerdem sind die Geräte kompakt und effizient. Die Baureihe arbeitet nach dem trockenen und berührungsfreien Klauenprinzip. Dadurch ist kein Betriebsmittel im Verdichtungsraum notwendig, sodass die damit verbundenen Wartungsarbeiten, wie Öl- oder Filterwechsel entfallen. Durch den berührungsfreien Betrieb entsteht kein Verschleiß und somit entfällt das Austauschen von Verschleißteilen. Den geringeren Geräuschpegel erreichte das Unternehmen durch einen neuen Schalldämpfer, der sich unter der Vakuumpumpe befindet. Dadurch sinkt auch der Platzbedarf. Klauen-Vakuumpumpen haben von allen mechanischen Vakuumpumpen den höchsten Wirkungsgrad und kommen dadurch, verglichen mit Vakuumpumpen gleicher Baugröße, mit geringerer Antriebsleistung aus. Alle Geräte der Serie verfügen serienmäßig über Elektromotoren, die den neuesten Energieeffizienzklassen entsprechen. Weitere Energieeinsparungen sind durch frequenzgeregelte Motoren (Option) möglich, die bedarfsabhängig gesteuert werden, also über die Drehzahl die Leistung dem Bedarf anpassen. Der Hersteller bietet die Baureihe in Baugrößen zwischen 300 und 1200 Kubikmeter Saugvermögen pro Stunde an. Die Enddrücke liegen, abhängig von der Baugröße, zwischen 150 und 200 Millibar. Die Vakuumpumpen eignen sich für die pneumatische Materialzuführung vom Silo über Trockner bis zum Extruder oder zur Spritzgussmaschine, wo sie sich als Einzelaggregate bei kleineren Saugförderanlagen oder in zentralen Vakuumanlagen kombiniert einsetzen lassen. Auch für  Extruder-Entgasungssystemen eignet sich die Vakuum-Klauentechnologie, weil beim Absaugen von Luft und Wasserdampf auch die in der Schmelze entstehenden Monomere und andere Spalt- und Abbauprodukte durch die Pumpe gefördert werden. Durch die trockene Verdichtung kommen diese Gase und Dämpfe nicht mit Betriebsmitteln in Berührung und es besteht keine Gefahr, dass sie mit diesem reagieren und vercracken.

Halle A6, Stand 6204