Fakuma 2015: Gemeinsame Werkstoffentwicklung für Automobil- und Medizintechnik-Anwendungen

(Bildquelle: Dupont)

Besonders hervorzuheben sind dabei: leichte, hochtemperaturbeständige Kunststoff-Lösungen für die Automobilindustrie, halogenfrei flammgeschützte Typen für Elektro- und Elektronikanwendungen und Special Control- (SC) und Premium Control-Typen (PC). Bei letzteren überwacht der Hersteller deren Produktionsprozesse noch strenger und prüft sie noch intensiver, um sicherzustellen, dass sie den strengen Regelwerken in Medizin- und Healthcare-Anwendungen entsprechen. Ebenfalls im Messeaufgebot enthalten sind Kunststoffe wie die Crastin-SF-Typen (Super Fast), die die Zykluszeiten beim Herstellen von Automobil- und Elektronikkomponenten mit geringen Wanddicken und langen Fließwegen verkürzen sollen.

Außerdem bietet das Unternehmen seinen Kunden exakte Werkstoffdaten für das konstruktive Auslegen und das Bauteilverhalten, um den Aufwand für das Erstellen von Prototypen zu senken. Mithilfe von CAE-Software in einer transparenten, allgemein verfügbaren Umgebung können seiner Partner in allen Entwicklungsstufen bei Bedarf auf die Daten und Analysen zugreifen. Dazu Michel Renaud, bei Dupont Teamleiter Konstruktion und Berechnung für die Region Emea: „Wir arbeiten mit Kunden während des gesamten Produkt-Entwicklungszyklus zusammen. Wir entwickeln unsere Werkstoffe dabei kontinuierlich weiter, beraten bei der Konstruktion und helfen bei der Optimierung der Verarbeitung sowie der Abschätzung, wie sich unsere Werkstoffe in der Anwendung verhalten werden.“

Halle B4, Stand 4201