„Wir sind mit dem Anmeldeverhalten sehr zufrieden. Bis jetzt haben sich 328 Firmen zur Euromold 2015 angemeldet. Die Struktur der bisher eingegangenen Anmeldungen zeigt das Ergebnis unserer Bemühungen, die Veranstaltung aktiv und zusammen mit den Ausstellern weiterzuentwickeln“, so Diana Schnabel, Geschäftsführerin der Demat, Veranstalter der Euromold. Konkret rechnet sie mit etwa 420 Ausstellern. Die überwiegende Anzahl der angemeldeten Firmen (52 Prozent) wird aus dem Ausland kommen. Davon kommen, bezogen auf die Gesamtzahl 23,2 Prozent aus Westeuropa, 20 Prozent aus Fernost, 5,5 Prozent aus Osteuropa und 4 Prozent aus Nordamerika.
Die Produktbereiche der Messe wurden im Rahmen des geschärften Konzepts leicht angepasst, um die Prozesskette und zukünftige Entwicklungen der beteiligten Branchen mehr in den Fokus zu rücken. Die Verteilung der angemeldeten Firmen auf diese Bereiche zeigt das Zusammenspiel der Bereiche in der Wertschöpfungskette. Mit 36,2 Prozent ist das Additive Manufacturing und der 3D-Druck weiterhin der stärkste Bereich, dicht gefolgt von Produktion und Zulieferern (24,3 Prozent) sowie dem Werkzeug- und Formenbau (29,9 Prozent). Gerade die Produktion und Zulieferer sind für die durch den 3D-Druck angetriebenen neuen Märkte wichtig. Der Bereich Design ist mit 3,5 Prozent und die Digitale Produktentwicklung mit 6,1 Prozent noch recht schwach vertreten. Gerade weil es ein Ziel der Messe ist, neue Methoden aufzuzeigen, wie man schneller, kosteneffektiver und effizienter neue Produkte entwickeln und herstellen kann, ist es schade, dass die zwei oben genannten Bereiche fast ausbleiben.
Das der Streit zwischen der Messegesellschaft Demat und der Messe Frankfurt zwischenzeitlich einmal eskalierte, scheint die Aussteller der Euromold nicht zu verunsichern. Die Demat versuchte, mit einer Klage zu erreichen, dass die Messe Frankfurt im November keine neue Messe namens Formnext organisieren darf, die sie als illegale Konkurrenz zu ihrer eigenen Veranstaltung ansieht. Die Messegesellschaft aus Frankfurt hielt sich bislang bedeckt, machte aber zwischenzeitlich ihre Sicht der Dinge öffentlich. Die neue Fachmesse in Frankfurt hebt sich schwerpunktmäßig von der vorherigen Messe ab. Viele Marktteilnehmer aus dem Bereich Additive Technologien und dem 3-D-Druck unterstützen die Veranstaltung aktiv.
Diana Schnabel abschließend, „Wir freuen uns mit der Messe Düsseldorf einen professionellen Partner für die Ausrichtung der Euromold 2015 gefunden zu haben“.