Perfluorelastomer- und Fluorelastomerlösungen für Chemie und Automobilindustrie

Das Zwei-Komponentenmaterial wird in einem zweistufigen Herstellungsverfahren gefertigt. (Bildquelle: Dyneon)

Das Produktporfolio umfasst das neu entwickelte peroxidisch vernetztbare 3M-Dyneon-Perfluorelastomer PFE 40Z Chemshield, das hochtemperaturbeständige 3M-Dyneon-Perfluorelastomer PFE 7301BZ, das verbesserte 3M-Dyneon-Perfluorelastomer E-21464 HeatShield für den dauerhaften Einsatz bei 316 °C mit weiter verbessertem Druckverformungsrest und das FDA- und USP-VI-konforme 3M-Dyneon-Perfluorelastomer PFE 7502BZ Chemshield mit allgemein erhöhter chemischer und thermischer Beständigkeit für den Dauereinsatz bei 275°C. Mit der Materialkombination aus Stanyl Polyamid 46 des Chemieherstellers DSM und 3M-Dyneon-Fluorelastomeren wurde ein Zwei-Komponentenwerkstoff geschaffen, der den wachsenden Trend zum Leichtbau in der Automobilindustrie unterstützt. FKM und PA 46 verfügen für das wirtschaftliche Zwei-Komponenten-Spritzguss- und Vulkanisierungsverfahren ein geeignetes Eigenschaftsprofil, sodass keine Haftvermittler eingesetzt werden müssen. Dies führt zunehmend zum Austausch von Metall in unterschiedlichen Anwendungen; darüber hinaus können gefährliche lösungsmittelbasierte Klebeprozesse vermieden werden. Die Fluorelastomere des Unternehmens weisen bei Temperaturen von bis zu 230°C eine hohe chemische Beständigkeit gegen Öle, Kraftstoffe und weitere Chemikalien auf, was Freiheitsgrade für neue Konstruktionen sowie Montagetechniken eröffnet und die Integration von Funktionen ermöglicht. Darüber hinaus verkürzt der Zwei-Komponentenprozess die Produktionszykluszeit.

DKT/IRC 2015 – Stand 12-108