Wemo und Hahn führen Robotergeschäft zusammen

Die beiden Roboterhersteller Wemo Automation & Hahn Automation Components verschmelzen. von links: Frank Konrad (Hahn), Bengt Ståhl (Wemo), Thomas Hähn (Hahn), Sven Ståhl (Wemo), Marco Unverzagt (Hahn), Olof Ståhl (Wemo).
(Bildquelle Wemo)

Sowohl Wemo wie Hahn bauen Linearroboter für die Kunststoffindustrie und Automationsapplikationen an Spritzgießmaschinen unterschiedlichster Hersteller. Während Hahn ein Produkt-portfolio mit Schwerpunkt Automotive und technische Teile anbietet liegt bei Wemo die Stärke auf der Kernkompetenz technische Teile, Elektroindustrie und Verpackungsindustrie. Somit ergänzen sich beide Unternehmen hervorragend zu einem anwendungsübergreifenden Partner in der Kunststofftechnik. Mit der Verschmelzung werden die Aktivitäten im deutschen Markt intensiviert und die Weichen für ein weiteres Wachstum gestellt.

Zukünftig werden alle Baureihen mit der gleichen Hard- und Software ausgestattet. Geplant sind neue, gemeinsame Produkte unter Einbindung des gemeinschaftlichen Fachwissens. System- und Komplettlösungen mit Integrationen weiterer Komponenten stehen dabei ebenso im Fokus wie die automatisierte Entnahme von Kunststoffteilen mit anschließender Ablage auf Fördersysteme oder das Verpacken in Boxen und Kisten. Das Lieferprogramm der Linearroboter reicht jetzt von 1,5 kg bis mehr als 100 kg Traglast.

In Reinheim entsteht ein gemeinsames „Technical Center“ für Deutschland. Das gemeinschaftliche Ziel ist, den Support und Service in Automationsanwendungen zu verstärken und auszubauen. Mit einem hohen Niveau an Kompetenz in Automation wird dieser Service den Added Value der Produktivität und Effizienz der Kunden steigern.