Simulationsmöglichkeiten erweitert

Die Software ermöglicht die Validierung kompletter virtueller Prototypen (Bildquelle: Ansys)

Durch eine weitgehende Kopplung der einzelnen Simulationsdisziplinen wird die Validierung kompletter virtueller Prototypen ermöglicht. Highlight der neuen Version ist beispielsweise die Realisierung vernetzter elektroni-scher Geräte. Die Geräte, die ihren Ausdruck im Internet der Dinge finden, erfordern einen höheren Standard für die Zuverlässigkeit von Hardware und Software. Die Version 16.0 hat Fähigkeiten zur Verifizierung der Zuverlässigkeit und Leistung der Elektronik während des gesamten Designprozesses und in den komplexen Supply Chains der Elektronikin-dustrie. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, 3-D-Komponenten zu erzeugen und diese in übergeordnete elektroni-sche Baugruppen zu integrieren. Außerdem wird die Simulation des gesamten Spektrums von Konstruktionswerkstoffen möglich: Für viele Ingenieure stellt sich die Aufgabe, das Gewicht von Produkten zu verringern und gleichzeitig deren Strukturverhalten und Ästhetik zu verbessern. Dünne Werkstoffe wie Bleche sowie neue Materialien wie Verbundwerk-stoffe führen hier oft zum Ziel, bringen aber eigene Herausforderungen für die Simulation mit sich. Bleche aus Stahl und anderen Metallen sind als Werkstoffe gebräuchlich, um das Gewicht von Bauteilen gering zu halten und das erforderliche Strukturverhalten zu erzielen. Die Software beschleunigt die Modellierung dieser dünnen Werkstoffe und das Zusam-menfügen von Einzelteilen zu einer kompletten Baugruppe. Weiter werden mit der Software komplexe Aufgaben in Strömungsmechanik-Anwendungen und die modellbasierte System- und Embedded Software-Entwicklung vereinfacht.