Laserschweißen sensibler Düsen

Die Laser-Schweißanlage kommt in der Luftfahrtindustrie im Einsatz. Bildquelle: MartinMechanic

 

Die Bauteile werden dem Vibrationsfördertopf über ein Bunkerband zugeführt und anschließend vereinzelt. Der Bunker stellt sicher, dass stets nur wenige Bauteile in den Vibrationsfördertopf wandern. Der Scara-Roboter entnimmt das erste Bauteil, den Düsenkörper, aus der Vereinzelung und richtet dieses mit Hilfe der Bildverarbeitung rotatorisch aus; Fehlstellungen werden gleich korrigiert. Die Abschirmhülse wird per Pick-and-Place-Handling in einem 6-Stationen-Rundtisch auf den Düsenkörper aufgesetzt. Dabei werden sowohl Fügelänge als auch Nominallage mittels Bildverarbeitung kontrolliert. Die zusammengesetzte Düse taktet anschließend in die Laser-Schweißstation, deren Schutzbereich durch aktive Hübe geöffnet und geschlossen wird. Unter dem Einsatz von Schutzgas rotiert der Zusammenbau in der Werkstückaufnahme und wird über ein Laserschweißverfahren miteinander verschweißt. Das Energieprofil wird auf die Drehbewegung synchron abgestimmt, um die Wärmezufuhr gering zu halten. So entsteht eine optimale Schweißnaht mit geringstem Wärmeverzug. Die Reinigung der fertigen Düse erfolgt mit einer weichen Filzscheibe. Nur die Gutteile werden nach der Endkontrolle ein zweites Mal gereinigt und in den Blister gelegt. Die schlechten Teile werden mittels Bildverarbeitung automatisch aussortiert. Die Signale für die Abfolge der Produktion kommen von der Speicherprogrammierbaren Steuerung.